Fläche anmelden.

So einfach ist das:
– kostenlos und unverbindlich Konto erstellen
– Projekt anlegen und eigene Ackerflächen online definieren
– Beprobung beauftragen

Warum ist die erste Probe so wichtig?
Je früher sie den CO2-Gehalt Ihrer Flächen offiziell beproben lassen, desto größer kann die CO2 Menge ausfallen die sie später zertifizieren möchten. Das erste Beprobungs-Jahr kann über die Jahre schnell einige tausend Euro pro Hektar ausmachen.

Die Zertifikate.

Ein Zertifikat setzt mindestens zwei Beprobungen voraus. Die Differenz an eingelagertem CO2 kann zertifiziert und “verkauft” werden. Frühestens kann dies also nach 12 Monaten erfolgen, in der Regel ist jedoch eine erste Zertifizierung erst nach 2-3 Jahren sinnvoll. Wichtig ist der Zeitpunkt der Erstbeprobung.

Welches Zertifikat ist vernünftig?
Es gibt Zertifikate in verschiedenen Klassifizierungen, z.B. nach freiwilligem Standard, nach Standard durch Bankabsicherung oder nach staatlich festgelegten Standard. Je nach Klassifizierung fällt die Verpflichtung des Flächeninhabers aus, den CO2 Gehalt in seinen Flächen zu binden – und je höher die Verpflichtung, desto höher wird sich voraussichtlich der Preis für das Zertifikat entwickeln.

Was ist der Wert?

Um wieviel Geld geht es eigentlich?
Die zusätzliche Einspeicherung von CO2 kann mit dem Aufbau des Humusanteils im Acker gleichgesetzt werden und kann daher je nach Flächenbeschaffenheiten unterschiedlich ausfallen.

Ein Humusaufbau von 0,1 bis 0,2 % je Jahr ist bei einer nachhaltigen Landwirtschaft realistisch möglich. Dieser Aufbau kann im Moment einen Gegenwert von ca. 400,- bis 800,- EUR je Hektar und Jahr entsprechen. Dieser Gegenwert kann aber jährlich mit dem CO2-Kurs mitwachsen, daher kann auch eine spätere “Veräußerung” für den Landwirt Sinn machen.

Auf 10 Jahre betrachtet, kann der Zertifikatswert je Hektar leicht über 10.000 EUR betragen – bei einer frühzeitigen Erstbeprobung.

Der Humusaufbau.

Nicht ohne den Landhandel …
Viele großen Landhändler in Deutschland stehen in den Startlöchern um die agricoin-Schnittstelle zu nutzen. Meistens bieten die Landhändler Ihren Kunden einen Rabatt pro Hektar für die Beprobung bei agricoin an, fragen Sie einfach mal nach. Als agricoin-Partner ist der Landhändler über die Werte Ihrer Flächen stets informiert und kann Ihnen jederzeit gezielt Lösungen für einen optimalen Humusaufbau aufzeigen.

Partner werden
Sie können als Landhändler Ihren Kunden noch keine Lösung für den Zertifikatshandel anbieten? Nehmen Sie unter info@agricoin.de einfach Kontakt zu uns auf, wir unterstützen Sie gerne.

Das Ziel.

Wir finden, der Landwirt darf mit der Finanzierung des Humusaufbaus nicht alleine gelassen werden. Mit der agricoin-Schnittstelle wollen wir Flächeninhabern die Möglichkeit geben durch profitable CO2-Zertifikate Humus aufzubauen und auf Dauer einzulagern.

Gesunder Boden ist der Schlüssel für die Ernährung von uns allen. Boden ist aber tatsächlich noch mehr, denn Boden bietet die Möglichkeit enorme Mengen CO2 einzulagern und stellt den größten Faktor bei der Einschränkung des Klimawandels dar.

“Die Finanzierung der dauerhaften Einlagerung von CO2” – das ist das Ziel des agricoin-Projektes.

Der Mehrwert.

Zusätzlich zur CO2 Beprobung bieten wir Ihnen die NPK- und KAT-Beprobung gleich mit an. Wir analysieren über die LUFA und stellen Ihnen die Daten gerne zur Verfügung.

Achtung – wir bieten neben der Beprobung auf Zertifikatsniveau auch eine günstige, nicht zertifizierbare Beprobung an. Egal bei wem Sie die Beprobung durchführen lassen, für eine spätere Zertifikatserstellung gibt es viele Punkte die bei der Probeentnahme berücksichtigt werden müssen. Bei agricoin entscheiden Sie sich für eine der sichersten Varianten zur späteren CO2 Zertifizierung.

Der Pachtschutzbrief.

Sie möchte sich vor dem Abbau von Humus auf Ihren Pachtflächen schützen? Wir bieten Ihnen mit unserer Pachtschutz-Beprobung eine Möglichkeit den Raubbau auf Ihren Flächen auszuschließen.

Legen Sie einfach ein Projekt im Kundenbereich mit den jeweiligen Flächen an und beauftragen Sie eine Beprobung vor Pachtbeginn und eine zum Pachtende. Mit unseren Vorlagen können Sie mit Ihrem Pächter eine Erstattung des zuviel abgebauten Humusanteil vereinbaren.

Ein übermäßiger Humusabbau kann schnell mehrere hundert Euro pro Jahr und Hektar ausmachen. Verpflichten Sie Ihren Pächter den Schaden zu ersetzen. Wir können unabhängig und anerkannt für Pächter oder Verpächter beproben und bieten damit eine neutrale Lösung für alle.